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mental cinema


Mental cinema, Kopfkino oder vielleicht auch “brainf*ck”? Letzteres ist wohl eigentlich eine Computersprache – kann man aber auch anders deuten. Und nein, ich finde, das ist kein böses Wort. Klingt nur so abgefahren und etwas schmuddelig.

Liebe geht durch den Magen? Nee. Liebe, überhaupt alle Emotionen gehen bei mir zuerst durch den Kopf … und maybe von dort ins Herz. Nicht nur wegen des Sehens, Hörens, Riechen und Schmeckens – diese Sinne sind meines Wissens nach alle im Kopf angesiedelt – sondern vor allem durch Worte, die mein Hirn erreichen, erweichen, streicheln und liebkosen.

Irgendwo las ich einmal, “Wenn du mein Hirn nicht f*cken kannst, wie willst du dann meinem Körper Lust bereiten?”. Mal ehrlich. Nie hatten wir mehr Zeit und Gelegenheit für Kopfkino! Seit gestern gilt: no shopping, no culture, no anything … but xmas. Also, time 4 Hirn aus und Vorstellung ein. Und bitte, bitte, nicht nur vorstellen, sondern auch sagen, schreiben, lächeln, mitteilen… am liebsten natürlich dem/der Partner/in.

Soll helfen, die Liebe & die Lust am Leben zu erhalten. Ist wie ein Sauerstoffzelt für die Gefühle und Empfindungen. Und wer niemanden hat, sucht sich jemanden im Universum – Auswahl gibts reichlich. Auch das funktioniert.

Ich spreche nicht von einer Flucht in eine Scheinwelt. Ich spreche nicht von Büchern, die andere für Euch schreiben oder Bildern, die andere für Euch malen. Ich spreche von Eurer Fantasie und Euren Gedanken, Wünschen, Sehnsüchten. Was hindert Euch, es mal auszuprobieren? Und wer schon trainiert hat, macht den nächsten Schritt und praktiziert Kopfkino zu zweit – geht mit dem/der Liebsten, dem Freund, der Freundin – auch bei einem Glühwein 2 go mit Mindestabstand und einer Schlüssel Self-made-Popcorn. Vielleicht kommen ja noch mehr dazu, wer weiß …

Die Gedanken sind frei. Freier als alles, was wir derzeit physisch haben. Warum nicht mal das Potential nutzen? Und hey, vielleicht kommt etwas Großartiges dabei raus – neue Songs, neue Stories, neue Lieben oder einfach mehr Schwung im Alltag.

Träume sind Schäume – Kopfkino ist bewusstes Genießen, wie ein gutes Essen, ein guter Wein, ein lecker Stück Schokolade für unsere Seele. Auf geht’s…

Published inKolumne

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