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Mix & go ?


Never mix a running system. Ja, ich weiß, es heißt “change”, aber trotzdem. What?

In der digitalen Welt gibt es natürlich einige Ökosysteme (besser bekannt als Betriebssysteme), auf die sich all die Nutzer*Innen verteilen – Samsung, Apple, Huawei, um nur einige zu nennen. Ich selbst bin eine bekennende Apfel-Userin. Das will ich an dieser Stelle auch gar nicht diskutieren, erklären oder verteidigen. Unsere familiären Würfel sind dahingehend gefallen. Doch wenn diese Kolumne eines sicher nicht ist und wird – eine Verkaufsveranstaltung.

Neben all den Geräten fehlt mir noch immer ein Gadget – die Apfel-Uhr. Nach einem ersten Aufschlag im Frühling und der bitteren Erkenntnis, dass mein Mobilfunkanbieter (bisher) leider keine eSIM (elektronische SIM-Card) für die von mir präferierte Smartwatch mit dem Logo des angebissenen Obsts anbietet und dieses Gerät zudem auch echt teuer ist, ließ mich das Thema dennoch nicht los. Also mache ich mich auf die Suche nach einer Alternative. Doch kann es die wirklich geben? Und wenn ja, werde ich sie finden?

Endlich traue ich mich und ordere eine Galaxy Watch Active – first Genration. Achtung, ja, ganz richtig, die ist von Samsung… Ja. Ja. Ich weiß und höre den Aufschrei. Aber sie soll – mit Abstrichen bei einigen Funktionalitäten – durchaus mit einem iPhone kooperieren können. Soll. Nun gut. Das tut sie bisweilen auch … Nachrichten, WhatsApp, Mails, alles wird tatsächlich per Push (nach unendlichen Stunden des Konfigurierens) ganz wunderbar von der Watch angezeigt – mittels Vibration, Vorschau oder Hinweis. Sogar Anrufe sehe ich.

Aber echt mal jetzt. In Verbindung mit meinem Apfel-Handy lassen sich Messages nicht beantworten, Anrufe zwar annehmen, aber nicht führen (zumindest bei der Active One ohne Lautsprecher). Und überhaupt, es ist so frustrierend, wenn zwei digitale Ökosysteme / Betriebssysteme so rudimentär miteinander kommunizieren (wollen oder können).

  1. Display = mega.
  2. Tragekomfort = prima.
  3. Auch die runde Optik = gelungen.
  4. Wirklich eine schöne Smartwatch.
  5. Und der Rest?

Leider nein. Auch wenn es im ersten Moment nach einem wirklichen Schnäppchen im Obst-Vergleich aussieht, hinzu kommen jedoch auch hier noch weitere Kosten für Wechselarmbänder, Displayschutz, zusätzliche Ladekabel und -schalen fürs Büro. Neben der (ähnlich wie vielen anderen Marken) unterirdischen Akkulaufzeit von knapp 12 Stunden (manchmal sogar darunter bei intensiver Nutzung) und den ständigen WLAN- und Verbindungsabbrüchen zu meinem Handy … Was nicht zusammenpasst, kann auch nicht passend gemacht werden und wenn, dann – für mich – nur mit inakzeptablen Kompromissen und großen Abstrichen beim Komfort. Das Runde muss ins eckige oder ist es umgekehrt? Schade, schade. Liebe Active One, aus uns beiden wird leider nichts. Sorry, ich gebe dir einen Korb und habe heute leider kein Foto für dich. Dafür bin ich jedoch wieder um eine Erfahrung reicher. Danke.

Wie sagte meine liebe Freundin gleich am ersten Tag zu mir?
“Du kannst doch eine Samsung Watch mit deinem Apfel koppeln ?!”.
Das war in der Tat wohl nix.

Published inKolumne

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