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Hochzeits-TAG

Es ist wieder Nikolaus. Es ist Nummer sechzehn. Heute vor sechzehn Jahren:

Ein schönes Kleid – kein Hochzeitskleid, aber zauberhaft.
Nur wir und die Kinder – traumhaft.
Eine Party wenig später nur mit Freunden – unglaublich.

06. Dezember 2005

Wir sagten also verliebt, verträumt, verzückt und fassungslos JA.

JA wozu?

Zu einem gemeinsamen Leben? Nun, das führten wir zu besagtem Zeitpunkt bereits seit knapp zehn Jahren.
Zu gemeinsamen Kindern? Nun, derer hatten wir schon zwei ganz wunderbare.
Zu einem Haus mit Garten? Nun, darin wohnten wir seit einem Jahr.
JA zu einer gemeinsamen Zukunft, bis dass … ? Wer kann denn das schon so genau sagen?

Mag sein, dass es schön ist, vertraut und geliebt zusammen alt zu werden.
Mag aber auch sein, dass das Leben ganz andere Pläne für und mit uns hat.
Wer weiß das schon. Surprise. Surprise.

Fakt ist, ohne staatliche (auch genannt steuerliche) Zwänge, ohne andere finanzielle Vorteile, ohne die einfachere Absicherung des jeweils anderen und der Kinder hätte es für uns des JA’s vor einer offiziellen Dame nicht bedurft – denn das war im Herzen längst gesprochen.

Für mich / uns ist die Ehe noch immer ein künstliches Produkt, ein bequemer goldener Käfig, in dem es sich einrichten und durchaus auch gut und angenehm leben lässt – so richtig verlässlich. Man hat sich eben. Punkt. Anstrengen? Warum? Muss doch nicht sein.

Für uns war DAS nie die Intention dahinter. Natürlich akzeptiere und respektiere ich jede andere Interpretation und beglückwünsche jeden, der es für sich feiert und lebt. Doch für mich ist und bleibt “die Liebe ein Kind der Freiheit” und die lässt sich nicht einfach so auf ein Stück Papier zwingen.

Published inKolumne

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et Claire