Interessant, mehr leider nicht

Winterwelt
Nicole Stoye
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 660 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3000379479

Wenn jene sich von einem fern halten, den sie lieben und spitze Ohren anderen Angst machen, wenn man daheim eine Fremde und die eigene Heimat einem nicht vertraut ist, wenn Schmetterlinge flüstern und Schneeengel zum Tanz auffordern, dann verschwimmen die Grenzen zwischen dieser und jener Welt und du bist mittendrin…

Als Arrow mitten in der Nacht von ihrem Vater geweckt wird und er sie auffordert, mit ihm zusammen in den verbotenen Wald zu gehen, hält sie es zunächst für einen schlechten Scherz. Sobald sich jedoch vor ihren Augen der Eingang zum Paradies öffnet, kommt sie aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Denn die Geschichten von der anderen Welt und ihren Bewohnern, über die es strengstens untersagt war, zu reden, sind alle wahr. Aufregend ist die neue Umgebung. Doch sehr bald schon muss Arrow lernen, dass es neben der Wärme auch Kälte gibt, und dass der Winter noch unbarmherziger sein kann, wenn man eines Morgens aufwacht und plötzlich nicht mehr weiß, wer man ist. (Quelle: www.winterwelt-fantasy.de):

MEINE REZENSION

Winterwelt ist eine fantastische Geschichte, die den Leser in eine Welt voller Magie, Abenteuer und mystischer Wesen entführt. Doch neben Elfen, Zwergen und der Suche nach dem verschollenen Vater spielt auch die Liebe eine große Rolle. Es ist der Auftakt einer Trilogie und wird für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen.

Der 2.Teil der Trilogie „Frühlingserwachen“ wurde am 01.03.2012 veröffentlicht.

Ich gebe zu, „interessant“ ist fast zu negativ behaftet. Dennoch, dieses Buch, Auftakt zur Trilogie, konnte mich leider nicht überzeugen.

Das Thema: immer wieder spannend.
Die Protagonisten: durchaus vielschichtige Charaktere.

Aber: für mich war es einfach „to much“.Zu viel von allem.
Zu viele Fabel-/Feenwesen und verwirrende Namen.
Zu viele Schauplätze. Und ein unklares Ziel.

Ich hatte das Gefühl eines riesigen Eintopfs vor mir. Alles musste irgendwie noch mit rein.
Doch wenn schon alles in einer fabelhaften, alten Welt spielt, geht bsp. ein Begriff wie „Omi“ für mich gar nicht.
Oft wirkte das Buch auf mich sprachlich noch etwas unbeholfen, der Faden riss an einigen Stellen, es holperte manchmal ziemlich. Es fühlte sich nicht rund an. Schade. Möglicherweise steckt noch viel Potential drin.

Mein ständiger Vergleich beim Lesen: die Quadrologie „Plötzlich Fee…“ von Julie Kagawa, die mich bis zum Schluss (mit Einschränkungen im 4.Teil) sehr viel mehr fesseln konnte.

Von einem Fantasieroman wie diesem erwarte ich eine bildgewaltige Sprache, die die Worte zum Leben erweckt, mich in ein fremdes Land eintauchen lässt und Emtionen auslöst, mich zum Lachen und Weinen bringen kann. Das gelang Nicole Stoye leider nicht.

Nun, aufgrund der vielen anderen, auch positiven Rezensionen werde ich mich VIELLEICHT doch noch an die Fortsetzung „Frühlingserwachen“ wagen.

Von mir

2/5

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